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Unser Gedankengut zur Ausbildung von Hundeführern

Hallo zusammen, da bin ich wieder!

Was glaubt Ihr. wird gebraucht, um mit meinem Führer erfolgreich zusammen arbeiten zu können?
Klar!! Wir müssen einander verstehen. Ich und mein Führer.

Dazu braucht es neben Spass am Spiel und Freude an der praktischen Arbeit, auch ein vielfältiges theoretisches Wissen über die Art und Weise, wie wir Hunde lernen (Lerntheorie).
Wie sind wir Hunde? Wie denken wir Hunde? Was mögen wir Hunde? Wie reagieren wir Hunde?



Unser Hund - Was ist er?

In erster Linie ist der Hund ein Tier - ein Rudeltier. Dieser Tatsache müssen wir bei der Ausbildung des Hundes Rechnung tragen.
Um mit dem Hund arbeiten und kommunizieren zu können, müssen wir uns deshalb etwas Zeit nehmen, um zu verstehen, wie ein Hund lernt.

Ein Rudel ist ein hochstehendes soziales Gefüge, welches für die Rudelmitglieder Sicherheit, Geborgenheit, Nahrung, aber auch Verpflichtungen bereithält.

Wir wollen hier aber festhalten, dass unser Hund kein Wolf ist. Er stammt zwar klar von diesem ab, ist aber an uns gewöhnt und kommuniziert entsprechend mit uns. Diese Entwicklung nennt man "Habitation"



Der Welpe integriert in die Lern- und Plauschgruppe

Der Welpe - in unserer Denkweise oft auch bekannt als "Jööh-Faktor" - geniesst im Rudel keinerlei Sonderbehandlung oder Sonderrechte. Er hat sich entsprechend unterzuordnen und den Weisungen seiner Mutter und den erwachsenen Tieren Folge zu leisten. Hingegen behandeln wir unseren Welpen oft in der menschlichen Denkweise als König. Jedoch soll der Welpe sobald als möglich lernen, dass er Regeln zu beachten hat. Dies ist das Ziel, wenn wir unsere kleinen Freunde nach einer angemessenen Vorbereitung in die Gruppe integrieren. Dort erlernt der Welpe das Spiel und die Gesetzmässigkeiten im Umgang mit seinen Artgenossen. In dieser Zeit lernt auch der Hundeführer seinen kleinen Liebling kennen. Wir arbeiten zusammen am Wesen des jungen Hundes, sprechen über arttypische Verhaltensweisen, aber auch über Ernährung und Gesundheit.

Der Junghund

Noch steht für den Junghund das Spiel im Vordergrund.
Doch der Ernst des "Hundelebens" hat für ihn bereits begonnen. Muss er doch die Regeln des Zusammenseins, welche er kennengelernt hat, festigen. Spielerisch wird unser Schützling an die Regeln herangeführt. Dabei achten wir stark darauf, dass in dieser Zeit die Bindung zwischen Hundeführer/In und dem Hund gefördert wird. Stures Beüben des Gehorsams vermeiden wir. Unserer Lern- und Plauschgruppe soll Spass machen. Die Bindung zu seinem Führer kann nicht erzwungen werden. Diese Bindung reift über das gemeinsame Verstehen und Erleben.

Um diese sehr wichtige Phase der Entwickung positiv meistern zu können, ist Geduld, Konsequenz aber auch viel Belohnung angesagt.

Der erwachsene Hund

"The never ending story"

Die Ausbildung endet nicht mit dem Erwachsen werden des Hundes.
Vielmehr ist es notwendig das soziale Gefüge und die Fähigkeiten des Hundes weiter zu trainieren. Auch der Umgang mit Artgenossen und Menschen kann im Training und mit Übungen während des täglichen Spaziergangs positiv gefördert werden. Mit neuen Ideen, aber auch mit dem Wiederholen von Erlerntem, motivieren wir unseren Hund täglich zu Spitzenleistungen.
Die Freude über Ihren wohlerzogenen und sozialkompetenten Hund wird Sie für all die Arbeit und die aufgewendete Zeit entschädigen, welche Sie in seine Ausbildung investieren.



Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür erhalten, sondern das, was wir dadurch werden....





....... EIN TEAM !!!!

So wie hier.......

Urs und Lester

Quelle Fotos: DogLeaderTraining